Niemand ist gerne einsam und anhaltende Einsamkeit ist für niemanden gut. Sie kann zu Gefühlen wie Langeweile, aber auch zu Trauer führen und lässt die Zeit scheinbar langsamer vergehen. Einsamkeit ist sogar ein Risikofaktor für das Entwickeln einer Demenz. Gesellschaft dagegen hat viele positive Effekte: Sie macht bessere Laune, regt den Geist an und lässt so die Zeit schneller vergehen.
Gesellschaft und Gemeinschaft können also helfen, das Demenzrisiko zu senken. Und nicht nur das: Besuche sind auch dann wertvoll, wenn ein Mensch bereits eine Demenz hat.
Doch der Umgang mit Menschen mit Demenz ist nicht immer einfach. Das liegt daran, dass sich ihr Verhalten durch die Demenz verändert. Plötzlich erinnern sie sich in Gesprächen nicht mehr an gemeinsam Erlebtes oder können die Spielregeln des gemeinsamen Lieblingsspiels nicht mehr. Das kann sehr frustrierend sein, nicht nur für die Angehörigen, auch für die Person mit Demenz.



