Leichte Sprache
Eine Seniorin sitzt gemeinsam mit einem Mädchen am Tisch und hält die Hände des Mädchens behutsam in ihren eigenen. Die Seniorin schaut das Mädchen ihr zugeneigt über ihre Brille hinweg an während das Mädchen auf den Tisch schaut.
Tipps für Selfcare

Wie kannst du auf dich aufpassen?

Wenn ein Mensch in deinem Umfeld Demenz hat, kommen viele Gefühle auf. Bei dir, dem Menschen mit Demenz und auch anderen Menschen in deinem Umfeld. Alle von ihnen brauchen manchmal Hilfe, denn für alle ändert sich das Zusammenleben. Das kann ganz verschiedene Gefühle auslösen, denn mit dieser Situation fühlt sich jeder anders und jedes Gefühl ist okay.

Egal welches Gefühl, der Anfang für einen guten Umgang ist zu wissen, was du fühlst. Nimm dir daher Zeit, um wirklich in dich hinein zu hören.  Denn Gefühle müssen vor allem eins: gefühlt werden. Dabei gibt es kein Richtig und kein Falsch. Du darfst fühlen, was du eben fühlst. Du darfst traurig sein und weinen, du darfst wütend sein und in dein Kissen schreien. Sieh deine Gefühle eher als eine Art Begleiter. Sie werden eine Zeit lang da sein und das ist okay.



Wichtig ist, dass du einen Weg findest, mit deinen Gefühlen umzugehen. Genau dabei wollen wir dir hier helfen.


Denn Fühlen ist wichtig.

Tipps und Tools für deine Selfcare

Im Umgang mit großen Gefühlen hilft jedem Menschen etwas anderes. Manchen Menschen hilft Bewegung, anderen hilft Ablenkung und wieder anderen Ruhe. Wenn du schon aus anderen Situationen weißt, was dir hilft, wenn du aufgewühlt bist, kannst du super darauf zurückgreifen. Wenn du noch nicht weißt, was dir hilft, dann haben wir hier ein paar Dinge, die du ausprobieren kannst.

Richtig ist, was dir hilft.

Bei allen Tipps gilt: Es gibt für keinen eine Geling-Garantie, aber genauso auch keine Scheiter-Sicherheit. Die Tipps können keine Gefühle wegzaubern, aber sie können helfen, ihre Stärke zu lindern. Genauso gilt, dass jedem andere Dinge helfen. Das heißt: Nimm dir die Tipps, die für dich vielversprechend klingen und probiere sie ein paarmal aus. Vielleicht hilft dir auch etwas ganz anderes, das nicht auf unserer Liste steht. 

Auch du darfst Hilfe brauchen

Wichtig ist: Wenn nichts hilft und du alleine nicht weiterkommst, dann hol dir Hilfe. Von deinen Eltern oder deinem Freundeskreis in deiner Schule. Vielleicht können sie dir helfen, dir deinen Kummer nehmen oder dich begleiten.

Wenn du nicht weißt, mit wem du sprechen kannst, kannst du dich immer bei der Nummer gegen Kummer melden:

Hier gibt's mehr Tipps für den Umgang mit Demenz!

Wie geht es anderen damit?

Niemand kann so gut nachvollziehen, wie du dich fühlst, wie andere in derselben Situation. Hier findest du Einblicke in das Leben anderer Menschen, die selbst eine Demenz oder Angehörige mit Demenz haben.

Was können wir zusammen machen?

Menschen mit Demenz verändern sich und das verändert auch das Miteinander. Hier findest du Ideen für gemeinsame Aktivitäten.

Wie kann ich vorsorgen?

Hier findest du Informationen dazu, was heute schon helfen kann, dein späteres Risiko für Demenz zu senken.