Die kurze Antwort ist: vieles! Denn so, wie es verschiedene Ursachen für eine Demenz gibt, gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, um vorzubeugen. Die meisten sind nebenbei auch noch für viele andere Dinge gut und machen sogar Spaß!

Was kannst du vorbeugend tun?
Bleib neugierig!
Dein Gehirn besteht aus ganz vielen einzelnen Nervenzellen. Diese kommunizieren miteinander bei allem, was du tust. Sogar im Schlaf! Je mehr du sie nutzt, desto stärker werden die Verbindungen. Das kann tatsächlich auch vor einer Demenz schützen. Egal ob in der Schule oder außerhalb: Neue Dinge lernen hilft deinem Gehirn, fit zu bleiben.
Vielleicht hast du auch schonmal von lebenslangem Lernen gehört. Denn nicht nur Kindern hilft es, Neues zu lernen, auch Erwachsenen. Dein Gehirn mag neue Informationen in jedem Alter.
Zum Lernen musst du dabei nicht immer ein Buch aufschlagen. Auch einem neuen Hobby nachzugehen bedeutet, etwas zu lernen. Vielleicht wolltest du schon immer mal einen Pullover stricken, eine neue Sprache sprechen können oder mit einem Kompass navigieren.
Gib deinem Körper, was er braucht.
Es ist immer gut, auf deine allgemeine Gesundheit zu achten. Was dir und deinem Körper gut tut, das tut auch deinem Gehirn gut. Das heißt konkret: gesunde Ernährung, Bewegung und Vorsorge. Denn all das hilft, langfristig das Risiko für Erkrankungen zu senken. Auch für die Erkrankungen, die eine Demenz auslösen können.
Eine gesunde Lebensweise, bestehend aus gesunder Ernährung und Bewegung, hält dein Herz und deine Blutgefäße fit. So wird die optimale Versorgung deiner Organe mit Blut sichergestellt. Dazu zählt auch dein Gehirn. Die optimale Versorgung deines Gehirns mit Blut kann helfen, eine vaskuläre Demenz zu vermeiden.
Hör in dich hinein.
Auch das mentale Wohlbefinden kann beeinflussen, ob ein Mensch eine Demenz entwickelt. Psychische Erkrankungen, wie eine Depression, können das Demenzrisiko erhöhen.
Zusätzlich fällt es Menschen mit einer Depression oder auch anderen psychischen Erkrankungen oft schwer, sich gut um sich zu kümmern. Sie haben Schwierigkeiten, das Haus zu verlassen, weniger Motivation, um Freunde zu treffen und manchmal fehlt ihnen auch die Kraft, Sport zu machen oder frisch zu kochen. Sie können sich also aufgrund der Erkrankung in manchen Fällen nicht optimal selbst versorgen.
Es ist wichtig, sich nicht nur bei körperlichen, sondern auch bei psychischen Erkrankungen so früh es geht Hilfe zu holen. Das musst du aber nicht alleine machen. Deine Familie, deine Freunde und Freundinnen oder dein Arzt oder deine Ärztin können dir dabei helfen. Auch ein Schulsozialarbeiter, eine Schulsozialarbeiterin oder eine Lehrkraft können helfen.
Viel Vorbeugung in drei Quick-Tipps
Einer Demenz beugst du am besten vor, indem du auf deinen Körper und Geist achtest. Denn eigentlich benötigen beide ziemlich ähnliche Dinge. Hier kommen nochmal drei Quick-Tipps zum Merken und Teilen: